Na ja, damals wurde ja nicht gegen den Spritpreis per se demonstriert, sondern gegen eine gezielte Subventionsstreichung. Vielleicht kann man auch Landwirt*innen zutrauen, mitzubekommen, was weltpolitisch gerade los ist und dass niemand sie gezielt "angreift". (Aber ja, CDU sicher auch ein Faktor.)
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Damals wurde bildlich gesprochen gesagt: uns steht das Wasser bis zum Hals. Wenn jetzt 20 cm Wasser hinzu kommen, ertrinken wir alle.
Heute steht das Wasser 20-40 cm höher und die müssten alle ertrinken, wenn sie damals die Wahrheit sprachen.

Daher lässt sich das doch vergleichend betrachten.
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Ja, man kann sich an den zugespitzten Statements abarbeiten, aber ich denke man kommt weiter, wenn man anerkennt, dass das damals als Angriff wahrgenommen (und die Wahrnehmung natürlich von interessierter Seite endlos gepusht) wurde. Politik funktioniert nun mal über Affekte und nicht nur Fakten.
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Sicher. Doch als es um die Streichung der Subvention gegangen ist, wurde das Argument auf's Feld geführt, dass die Existenz der Landwirte bedroht sei. Damals haben wir über aus weit weniger diskutiert. Und nun heute .... Es war und blieb eine Miese Stimmungsmache, gegen eine bestimmte Person.
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Das wurde weidlich ausgeschlachtet, klar, aber:
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